opel

und general motors – gestern ging durch die nachrichten, das opel in deutschland keine steuern gezahlt hat, weil sie die gewinne an den mutterkonzern abgeführt haben und die verluste in deutschland geltend gemacht haben – naja, ein paar steuern werden da schon gegangen sein – und die mitarbeiter werden schon steuern gezahlt haben – wir in österreich nicht anders sein, da habens ja in das gm werk in aspern jede menge kohle reingepumpt und die haben sicher auch nicht soviel wieder zurückgezahlt…

wichtig ist doch das es die arbeitsplätze gibt! aber was ma echt aufstosst, obwohl meine firma auch für sowas software hat, ist die idee, das ein multinationaler konzern einfach intern so umschichten kann, das am ende keine steuern bezahlt werden müssen, das is irgendwie zach – ich habe ja auch keine chance, das ich durch umschichtungen verluste mach und dann keine steuern zahlen muss – die zahlen die klein und mittelbetriebe und die arbeitnehmer, aber die grossen können sich da rausarbeiten und bekommen, wenns scheisse bauen noch geld vom staat, weil ja sonst die arbeitsplätze verloren gehen – hey, ich hab das schon oft geschrieben, aber privatisieren von gewinnen und verstaatlichen von verlusten is einfach nicht fair! die gewinne in ein steuerparadies abführen und die verluste irgendwohin gegenrechnen, wo es noch kohle dafür gibt – und dann das argument „es gehen, wenn ihr nix zahlt arbeitsplätze verloren“ und noch mehr kohle einstecken – hm, das is ned logisch…

wir normalsterblichen haben keine chance ähnliches zu tun, und die manager die solche sch… bauen kriegen noch jede menge prämien, wenns gstanzt werden mörderabfindungen – hm, ob das aller weisheit schluss ist? die globalisierung is soweit, das medikamententests schon ausgelagert werden, das computerprogramme in indien geschrieben werden, das chinesische fabriken teile der produktion in billigere asiatische länder auslagern – bald wirds so sein, das klopapier aus indien kommt, weil die es billiger herstellen und der hersteller mehr gewinn machen kann – aber irgendwann ist das wachstum mal zu ende – hat sich einer der wirtschaftswissenschafter das schon mal überlegt? irgendwann kann die wirtschaft nicht mehr wachsen, dann stagniert sie, und das ist ja das vor dem offensichtlich alle angst haben – aber ist das nicht eine logische sache? alle haben alles und müssens nur ersetzen wenns kaputt ist oder es sind sachen wie nahrung, aber da gibts auch mal ein ende des wachstums – hm, und was ist dann?

interessiert mich wirklich – weil das system das jetzt rennt ist ja nur auf wachstum aus…

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Datum: Sonntag, 8. März 2009 7:16
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