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	<title>Kommentare zu: finanzkrise</title>
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		<title>Von: otti</title>
		<link>http://www.gfrorner.at/2008/09/19/finanzkrise/comment-page-1/#comment-2694</link>
		<dc:creator>otti</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Sep 2008 15:47:49 +0000</pubDate>
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		<description>Das Ausma&#223; der damaligen Finanzkrisen in Amerika (1929) und Japan (1989) wird von der heutigen weit &#252;bertroffen. Alle drei haben ihre Ursache in einer unverantwortlichen Ausweitung von Krediten. Billiges Geld signalisierte kein Risiko. 
Der niederl&#228;ndischen Tulpenzwiebel-Hausse oder besser -Manie entspricht heute der von Krediten abgeleitete Derivate-Manie, welche - finanzmathematisch - Subprime- Kredite zu AAA-Papieren aufh&#252;bschen sollte. Dieses Unterfangen ist an der Tatsache gescheitert, dass der Preis des urspr&#252;nglichen Underlying, n&#228;mlich Immobilien, nicht ewig gestiegen ist.
Die Gef&#228;hrlichkeit der jetzigen Situation besteht darin, dass selbst die Akteure nicht wissen, wie der Giftm&#252;ll (toxic waste) bewertet werden kann, der in den B&#252;chern ist. Aus diesem Grund trauen sich die Banken nicht mehr gegenseitig &#252;ber den Weg, was zu einer Liquidit&#228;tsklemme gef&#252;hrt hat, die ihre Fortsetzung in einer - f&#252;r die reale Wirtschaft - substantiellen Kreditklemme finden wird.
Im &#220;brigen werden bis an den Hals verschuldete Verbraucher oder Unternehmen von vom Staat, ergo Steuerzahler, entschuldeten Banken sowieso keine Kredite bekommen, was den wirtschaftlichen Sinn eines Bailouts einer ma&#223;losen Finanzelite zus&#228;tzlich infrage stellt.

Wer, wie die Verantwortlichen, Schulden macht, der soll sparen. Auf Chemnitzer Hartz-VI-Niveau.

Solche Leute sollten von dem leben, was sie ihren Opfern zumuten.

Der Kapitalismus in seiner Gier, der verreckt jetzt hier.

Genug mit dem neoliberalen Terror!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Ausma&szlig; der damaligen Finanzkrisen in Amerika (1929) und Japan (1989) wird von der heutigen weit &uuml;bertroffen. Alle drei haben ihre Ursache in einer unverantwortlichen Ausweitung von Krediten. Billiges Geld signalisierte kein Risiko.<br />
Der niederl&auml;ndischen Tulpenzwiebel-Hausse oder besser -Manie entspricht heute der von Krediten abgeleitete Derivate-Manie, welche &#8211; finanzmathematisch &#8211; Subprime- Kredite zu AAA-Papieren aufh&uuml;bschen sollte. Dieses Unterfangen ist an der Tatsache gescheitert, dass der Preis des urspr&uuml;nglichen Underlying, n&auml;mlich Immobilien, nicht ewig gestiegen ist.<br />
Die Gef&auml;hrlichkeit der jetzigen Situation besteht darin, dass selbst die Akteure nicht wissen, wie der Giftm&uuml;ll (toxic waste) bewertet werden kann, der in den B&uuml;chern ist. Aus diesem Grund trauen sich die Banken nicht mehr gegenseitig &uuml;ber den Weg, was zu einer Liquidit&auml;tsklemme gef&uuml;hrt hat, die ihre Fortsetzung in einer &#8211; f&uuml;r die reale Wirtschaft &#8211; substantiellen Kreditklemme finden wird.<br />
Im &Uuml;brigen werden bis an den Hals verschuldete Verbraucher oder Unternehmen von vom Staat, ergo Steuerzahler, entschuldeten Banken sowieso keine Kredite bekommen, was den wirtschaftlichen Sinn eines Bailouts einer ma&szlig;losen Finanzelite zus&auml;tzlich infrage stellt.</p>
<p>Wer, wie die Verantwortlichen, Schulden macht, der soll sparen. Auf Chemnitzer Hartz-VI-Niveau.</p>
<p>Solche Leute sollten von dem leben, was sie ihren Opfern zumuten.</p>
<p>Der Kapitalismus in seiner Gier, der verreckt jetzt hier.</p>
<p>Genug mit dem neoliberalen Terror!</p>
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